Zitate
Wenn die anderen glauben, man ist am Ende, dann muß man erst richtig anfangen! (Adenauer)
Ist es nicht schrecklich, dass der
menschlichen Klugheit so enge Grenzen gesetzt sind und der menschlichen
Dummheit überhaupt keine? (Adenauer)
Es gibt zwei Wege für den Aufstieg: entweder man paßt sich an oder man legt sich quer. (Adenauer)
„Frag nicht, was das Leben dir gibt. Frag, was du gibst!” Alfred
Adler (1879-1937), östr. Arzt u. Psychologe
"Mein Vater wird noch die ganze Welt erobern und mir nichts zu tun übriglassen." (Alexander der Große (356-323), makedon. König)
Als Freunde ihn zu einem Nachtangriff überreden wollten,
meinte Alexander: "Es ist nicht königlich, den Sieg zu stehlen". (Alexander der Große)
Beim Aufbruch zum Kriege sagte Aristoteles zu Alexander: "Warte
doch lieber das Ende deiner Jugend ab, und kämpfe dann." Alexander
aber antwortete: "Wenn ich das tue, fürchte ich, meinen
jugendlichen Schwung zu verlieren." (Alexander der Große)
Anarcharsis wurde gefrat, warum neidische Menschen immer grämlich
seien. Er sagte: "Weil die nicht nur unter ihrem eigenen Unglück
leiden, sondern auch noch unter dem Glück der anderen." (Anarchsis, Skythe aus fürstlichem Geschlecht um 600 v.Chr., einer der Sieben Weisen.)
Als man ihm seinen Akzent vorhielt, erklärte er: "Für die
Ohren der Athener spricht Anarchsis unrein, für die Ohren des
Anarchsis tun das die Athener."
"Die wahren Lebenskünstler sind bereits glücklich, wenn sie nicht unglücklich sind." Jean Anouilh
Antagoras war unansehnlich und bekam ebensolche Kinder. Da sagt er: "Meine Frau ist eben allzu treu." (Antagoras, Epiker aus Rhodos, 3. Jh v. Chr.)
Auf die Frage ,worin die Kunst des Sehers bestünde, erwiderte
Antiphon: "Mit menschlicher Überlegung Vermutung anstellen." (Antiphon, vermutlich der Sophist aus Athen, Ende des 5. Jh.s v.Chr.)
Gefragt, weshalb er Fortuna sitzend gemalt habe, erwiederte der Maler Apelles: "Weil sie nicht standhaft ist." (Apelles, Maler, Zeitgenosse Alexander des Großem)
"Das, was wir aus Liebe tun, tun wir im höchsten Grade freiwillig." Thomas von Aquin (1225-74), ital. Theologe
„Kannst du kein Stern am Himmel sein, sei eine Lampe am Haus.” Aus
dem Arabischen
Was es nicht alles gibt, was ich nicht brauche (Aristoteles, zitiert nach AZ 20-Nov-2008 S. 37)
Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen. (Aristoteles, Philosoph aus Stageira in Makedonien, Schüler Plantons, 384-322 v.Chr.)
Kluge Leute lernen auch von ihren Feinden. (Aristoteles)
Angenehm ist am Gegenwärtigen die
Tätigkeit, am Künftigen die Hoffnung und am Vergangenen die Erinnerung.
Am angenehmsten und in gleichem Maße liebenswert ist das Tätigsein. (Aristoteles)
"Man soll hohes Lehrgeld verlangen, und zwar von den Begabten, weil
ihnen aus dem Unterricht großer Nutzen erwächst, und von den
Unbegabten, weil sie den Lehrern große Mühe machen." (Aristoteles)
Als jemand Aristoteles gratulierte, einen Schüler wie Alexander zu
haben, meinte er, lieber solle er Alexander gratulieren, einen Lehrer
wie Aristoteles zu haben.
Aristoteles nannte die Wurzeln der Bildung "bitter" die Früchte "süß".
Aristoteles meinte, der Ungebildete unterscheide sich vom Tier nur äußerlich.
Als Antisthenes gefragt wurde, wie man sich zur Politk verhalten solle,
sage er: "Wie zum Feuer, Nicht zu nah, damit man nicht anbrennt, nicht
zu fern, damit man nicht friert." (Antisthenes, Schüler Sokrates, 455-360 v.Chr.)
"Die Zahl derer, die durch zu viele Informationen nicht mehr informiert sind, wächst." Rudolf Augstein (*1923), dt. Journalist, Herausg. "Der Spiegel"
"Wer nichts zu sagen hat, soll keine Kommentare schreiben." Rudolf Augstein (*1923), dt. Journalist, Herausg. "Der Spiegel"
"Eher wird ein Schwarzer in Washington Präsident als ein Nicht-Schwarzer Chef in München." Rudolf Augstein (*1923), dt. Journalist, Herausg. "Der Spiegel"
„Leben = Die Kunst, aus falschen Voraussetzungen richtige Schlüsse zu ziehen.” Samuel
Butler (1835-1902), engl. Philosoph u. Essayist
"Mit dem Glück ist es heute wie mit dem Verbrechen: Man darf es vor allem nicht zugeben." Albert Camus
„Eine gute Idee erkennt man daran, daß sie geklaut wird.” Rudi Carrell (1934-2006), eigtl. Rudolf Wijbrand Kesselaar, niederl. Unterhaltungskünstler
Die besten Dinge verdanken wir dem Zufall. Autor: Casanova, Giacomo Girolamo
"Gerne glauben die Menschen das, was sie wollen." - Cäsar: Der Gallische Krieg, 3, 18, 6
"Wenn du einen Garten und dazu noch eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen." -Cicero: Ad Familiares (Briefe an Freunde) IX, Brief IV. an Varro
"Arbeiten sind angenehm, wenn sie getan sind." - Cicero: De finibus (Über das höchste Gut und das größte Übel) II, 105 - Nachzitat eines Sprichworts (Cicero, römischer Redner, Politiker und Philosoph 106-43 v.Chr.)
„Wenn du zehn Probleme auf der
Straße auf dich zukommen siehst, kannst du sicher sein, daß neun in den
Graben fahren, bevor sie dich erreichen.” Calvin Coolidge (1872-1933), amerik. Politiker, 30. Präs. d. USA (1923-29)
"Wer möchte nicht lieber durch Glück dümmer als durch Schaden klüger werden." Salvador Dalí
Demetrios sagte: "Wer nicht mit Anstand ein Unglück ertragen kann,
der kann auch das Glück nicht mit Anstand tragen." (Demetrios von Phaleron, athenischer Politiker und Peripatetiker, 350-283 v.Chr.)
Demetrios erklärte, nur ein Sklave lasse ich schlechte Behandlung gefallen, ein Freier erwarte gute.
Demokrit sah einen Neidischen traueern. Da sagte er: Entweder ist
diesem ein großes Unglück widerfahren oder seinem Nachbarn
ein großes Glück." (Demokrit, aus Abera in Thrakein, materialistischer Philosoph, 470-380 v.Chr.)
Auf die Frage, was im Menschenleben am schnellsten verschwinde, sagte Demosthenes: "Die Dankbarkeit." (Demosthenes, athenischer Redner, 384-322 v.Chr.)
"Wer ist reich? - Der Genügsame." (Diogenes von Sinope, Begründer der Philiosophie der Kyniker, 4. Jh. v.Chr.)
"Als jemand dem Diogenes vorhielt, er sei kein Philosoph, sondern wolle
bloß einer sein, erwiderte dieser: "Das habe ich dir voraus,
daß ich es wenigstens will."
Ein Mann brachte seinen Sohn zu Diogenes zur Unterweisung und sagte, er
sei schön und gut und dankbar. Darauf Diogenes:" Wozu braucht er
dann mich?"
"Nichts ist schwieriger als gut zu befehlen." - Diokletian (ca. 240 - 313): gemäß Flavius Vopiscus, Divus Aurelianus, XLIII. 1
Nach seiner Absetzung gragte man Dionysios, den Tyrannen
Sizieliens, was er vom Umgang mit Platon gelernt habe. Er sagte:
"Damals maßvoll herrschen, jetzt maßvoll leben." (Dionysos I. von Syrakus, Tyrann von Sizilien, 450-367 v.Chr.)
"An Rheumatismen und an wahre Liebe glaubt man erst, wenn man davon befallen wird." (Marie von Ebner-Eschenbach)
„Es geschieht zu jeder Zeit etwas unerwartetes; unter anderem ist auch
deshalb das Leben so interessant.” Marie von Ebner-Eschenbach
(1830-1916), östr. Schriftstellerin
"Erfolg hat nur, wer etwas tut, während er auf den Erfolg wartet." Thomas Alva Edison
Es gibt nur zwei Dinge, die unendlich
sind: das Universum und die menschliche Dummheit. Wobei ich mir
beim Universum nicht so ganz sicher bin. (Albert Einstein)
"Holzhacken ist deshalb so beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht." Albert Einstein
"Wohltun gewährt mehr Freunde, als sich wohltun lassen. (Epikur, Philosoph, Begründer der epikureischen Schule in Athen, 341-270 v.Chr.)
"Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts
seinem Reichtum hinzu, sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen." (Epikur)
"Verlangst du ein zufriednes Herz: So
lern die Kunst, dich stoisch zu besiegen, Und glaube fest, daß
deine Sinnen trügen. Der Schmerz ist in der That kein
Schmerz" Epictet.
"Besiege die Natur durch diese
starken Gründe. Und willst du stets zufrieden seyn: So bilde dir
erhaben ein, Lust sey nicht Lust, und Pein nicht Pein" Epictet
"Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern
die Meinungen und die Beurteilen über die Dinge." -
Handbüchlein der Moral, Epictet (50-138), griech. Philosoph
Eumonidas, der Thebaner, hatte verkrüppelte Füße. Als
ihm die Schuher gesolen wurden, betete er: "Möge sie dem Diebe
passen." (Eumonidas, der Thebaner, sonst unbekannt)
Als man Euripides barbarische Aussprache vorwarf, sagte er: "Bei mir ist es die Sprache, bei euch das Leben." (Euripides, in Athen lebender Tragödienichter, 480-406 v.Chr.)
"Nna, die kennt mi an der Stimm!" hat dersell Bua gsagt, wia 'n Dokta in der Schul gfragt hat, weil er net gwaschn is gwen.
Quelle: Sprüche zum Gesundlachen von Josef Fendl, Bayerland Dachau 2005
„Leicht zu leben ohne Leichtsinn, heiter zu sein ohne Ausgelassenheit,
Mut zu haben ohne Übermut - das ist die Kunst des Lebens!” Theodor
Fontane (1819-98), dt. Erzähler
"Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern." Henry Ford
"Selig, wer sich vor seinen Untergebenen so respektvoll benimmt, wie wenn er vor seinen Vorgesetzten stünde." Franz von Assisi (1181 od. 82 - 1226), eigtl. Giovanni Bernardone,
ital. Wanderprediger u. Stifter d. Franziskanerbewegung
"Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche." Franz von Assisi (1181 od. 82 - 1226),
Zeit ist Geld, aber nur, wenn man keine Zeit hat. (Herbert Frenzel)
Mein Großvater sagte mir einst,
dass es zwei Sorten von Menschen gäbe. Die, die arbeiten, und die,
die sich die Lorbeeren für diese Arbeit einheimsen. Er sagte mir,
ich solle versuchen, in der ersten Gruppe zu sein; es gäbe dort
viel weniger Konkurrenz. (Indira Gandhi, zitiert nach AZ 05-Jul-2008
Seite 35)
Gefragt, was die guten betrübe, erwiderte Glykon: "Das Glück des Bösen." (Glycon, identisch mit Lykon peripatetischer Philosoph, 268-228 v.Chr.)
Das Üble an den Minderwertigkeitskomplexen ist, dass die falschen Leute sie haben." Alec Guiness
“Edel sei der Mensch, hilfreich und gut”. (Goethe)
"Alt wird man wohl, wer aber klug?" Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter
"Der Irrtum ist recht gut, so lange wir jung sind; man muß ihn nur nicht mit in's Alter schleppen." Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter
"Hat einer dreißig Jahr' vorüber,/ So ist er schon so gut wie tot." Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter
"Keine Kunst ist's, alt zu werden;/ Es ist Kunst, es zu ertragen." Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter
"Wer alt mit Fürsten wird, lernt vieles, lernt zu vielem schweigen." Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter
„Ein tüchtiger Feind
bringt uns weiter als ein Dutzend untüchtiger Freunde”
Gustav Gründgens (1899-1963)
Spielen ist Experimentieren mit dem Zufall. Autor: Novalis (Friedrich Freiherr von Hardenberg)
"Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein als ein rundes Nichts." (Friedrich Hebbel)
"Glück, das ist einfach eine gute Gesundheit und ein schlechtes Gedächtnis." Ernest Hemingway
Den Namen des Rechts würde man nicht kennen, wenn es das Unrecht nicht gäbe. (Heraklit von Ephesus Naturphilosoph aus Ephesos, um 500 v.Chr.)
Der einzige Mist, auf dem nichts wächst, ist der Pessimist. (Theodor Heuss)
„Statt zu klagen, daß wir nicht
alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dafür dankbar sein, daß
wir nicht alles bekommen, was wir verdienen.” Dieter Hildebrand, dt. Kabarettist
Du merkst, dass du älter wirst, wenn die Geburtstagskerzen mehr kosten als der Kuchen. (Bob Hope)
Hypereides sagte, der tüchtige Mann müsse durch Worte zeigen, was er denkt, durch Werke, was er kann." (Hypereides, athenischer Redner, 390-322 v.Chr.)
“Handle so, daß die
Maxime deines Willens jederzeit gleichzeitig zu einer allgemeinen
Gesetzgebung werden können” (Kant)
„Es gibt zwei
Möglichkeiten Karriere zu machen: Entweder leistet man wirklich
etwas, oder man behauptet, etwas zu leisten. Ich rate zur ersten
Methode, denn hier ist die Konkurrenz bei weitem nicht so
groß.” (Danny Kaye (1913-1987), eigtl. Daniel Kaminski,
amerik. Schauspieler)
„Das Leben ist ungerecht, aber denke daran: nicht immer zu deinen Ungunsten.” (John F. Kennedy 1917-1963)
"Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." Søren Kierkegaard
"Der Edle strebt nach Harmonie, nicht nach Gleichheit. Der Gemeine strebt nach Gleichheit, nicht nach Harmonie." - Konfuzius: 13,23
„Nach meiner Überzeugung wirken wir alle am besten, wenn wir arbeiten, nicht wenn wir reden.” Otto Graf Lambsdorff, FDP-Politiker (1926-2009)
Nicht aufzufallen ist das erste Gesetz des guten Tones. Autor: Langbehn, Julius
"Im Flugzeug gibt es während starker Turbulenzen keine Atheisten." (Robert Lembke)
„Kein Mensch muß müssen.” Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781), dt. Dichter d. Aufklärung
"Die Stellung eines Menschen wird nicht durch sein Vermögen bestimmt, sein Wert aber durch seine Lebensweise." (Lykurg, sagenhafter Begründer der spartanischen Verfassung, 8. Jh. v.Chr. (?))
"Nichts wird langsamer vergessen als eine Beleidigungen und nichts eher als eine Wohltat." (Martin Luther)
"Wer die Menschen gern hat, verbietet ihnen etwas, damit sie an der Übertretung Spaß haben." Norman Mailer
My goal in life is to be as good of a person my dog already thinks I am. (Canon Charles Martin)
"Ein Prophet gilt nirgends weniger als in seinem Vaterland und bei seinen Verwandten und in seinem Hause." - Markus 6,4
Metrodoros sagte: "Mit dem Versprechen muß die Erfüllung
verbunden sein. Wirkliche Gunst bedueted mehr als bloße
Verheißung." (Metrodoros von Lampsakos, epikureischer Philisoph, 331. 278 v.Chr.)
„Wer nicht weiß, was er selber will, muß wenigstens wissen, was die anderen wollen” Robert Musil, (1880-1942), östr. Erzähler, Dramatiker u. Essayist
„Die Kranken geben bei weitem nicht so viel Geld aus, um g'sund, als die G'sunden, um krank zu werden.” (Johann Nepomuk Nestroy (1801-62), östr. Lustspieldichter u. Charakterdarsteller)
Wenn du einmal Erfolg hast, kann es Zufall sein. Wenn du zweimal Erfolg
hast, kann es Glück sein. Wenn du dreimal Erfolg hast, so ist es
Fleiß. Autor: Sprichwort
"Es ist immer wieder verwirrend, wenn der falsche Mann die richtigen Sachen sagt." (Robert Neumann)
„Ich kann die Bewegung der
Himmelskörper berechnen, aber nicht das Verhalten der
Menschen.” Isaac Newton (1643-1727)
Das Wesentliche an jeder Erfindung tut der Zufall, aber den meisten
Menschen begegnet dieser Zufall nicht. (Nietzsche,
Friedrich Wilhelm)
Kein Sieger glaubt an den Zufall. Autor: Nietzsche, Friedrich Wilhelm
Das Wichtigste im Leben ist die Wahl des Berufes. Der Zufall entscheidet darüber. Autor: Pascal, Blaise
Pittakos fragte Bias: "Was ist das Schwerste im Leben?" "Sich selbst erkennen!" Und das leichteste: "Andere tadeln." (Pittakos, Staatsmann in Mytilene auf Lesbos, um 600 v.Chr. zu den Sieben Weisen gerechnet)
Der Blick des Verstandes fängt an scharf zu werden, wenn der Blick der Augen an Schärfe verliert. (Platon, athenischer Philosoph, Schüler des Sokrates, 427-347 v.Chr)
Lerne zuhören, und du wirst auch von denjenigen Nutzen ziehen, die nur dummes Zeug reden. (Platon)
"Besser sterbend den Gegner etwas hinterlassen als lebend die Freunde anbetteln." (Planton)
Planton sagte: "Dreierlei ist für die Bildung nötig: Begabung, Fleiß und Zeit."
Man sagte Platon: "Bestimmte Leute reden Schlechtes über dich".
Darauf jener: "Ich lebe so, dass bestimmte Leute kein Vertrauen
verdienen."
"Wie verdrießt man seine Gegner?" fragte jemand Platon. Er sagte:
"Indem man sich daran gewöhnt, anständig zu leben".
Planton hörte Anthisthenes eine lange Rede halten und hieß
ihn schweigen. Auf die Frage, weshalb, erklärte er: "Das rechte
Maß für die Rede setzt nicht der Sprecher, sondern der
Hörer."
"Diktatur= Ein Staat, in dem man all das tun muß, was nicht verboten ist." John B. Priestley (1894-1984), engl. Schriftsteller
"Optimist= Ein Zeitgenosse, der ungenügend informiert ist." John B. Priestley (1894-1984), engl. Schriftsteller
"Je hohler das Schlagwort ist, desto mehr Lärm kann man damit erzeugen." John B. Priestley (1894-1984), engl. Schriftsteller
"Reich an Geld heißt arm an Freuden." (Pythagoras, Philosoph aus Samos, ende 6. Jt. v.Chr.)
„Unverständlichkeit ist noch lange kein Beweis für tiefe Gedanken.” Marcel Reich-Ranicki
Sein eigener Herr wird man nicht dadurch, daß man jeden Chef abschafft. Autor: Ringel, Erwin, Prof. Dr.
"Ein Mensch erhofft sich fromm und still, dass er einst das kriegt, was
er will; bis er dann doch dem Wahn erliegt, und schließlich das
will, was er kriegt." (Eugen Roth)
Man weiß selten, was Glück ist, aber man weiß meistens, was Glück war. (Françoise Sagan)
Glück dauert niemals lange, und Unglück ist mit Geld leichter zu ertragen als ohne. (Françoise Sagan)
Durch Eintracht wachsen kleine Dinge, durch Zwietracht zerfallen die größten. (Sallust)
Das Gedächtnis der Menschen ist
das Vermögen, den Bedürfnissen der Gegenwart entsprechend die
Vergangenheit unzudeuten. (George de Santayana)
Die Hölle, das sind die anderen" (Jean Paul Sartre)
Viele junge Leute ereifern sich über Anschauungen, die sie in 20 Jahren haben werden. (Jean Paul Sartre)
Der sensible Mensch leidet nicht aus
diesem oder jenem Grunde, sondern ganz allein, weil nichts auf dieser
Welt seine Sehnsucht stillen kann. (Jean Paul Sartre)
Verbunden werden auch die Schwachen mächtig. (Friedrich Schiller)
Wohl dem, der gelernt hat, zu
ertragen, was er nicht ändern kann, und preiszugeben mit
Würde, was er nicht retten kann. (Friedrich Schiller)
"Ich hab hier bloß ein Amt und keine Meinung." Friedrich von Schiller (1759-1805), dt. Dichter
"Ich weiß den Mann von seinem Amt zu unterscheiden." Friedrich von Schiller (1759-1805), dt. Dichter
Einfachheit ist das Resultat der Reife. (Friedrich Schiller)
Ich sei, gewährt mir die Bitte, in eurem Bunde der Dritte. (Friedrich Schiller)
Aphorismen sind geistige Vitaminpillen: Einnahme beliebig, keine schädlichen Nebenwirkungen. (Lothar Schmidt)
Die größte Kunst des
Politikers besteht darin, seine Anhänger zufriedenzustellen, ohne
ihnen zu geben, was sie wollen. (Lothar Schmidt)
Das Auto ist jene technische
Erfindung, welche die Anforderungen an die Reaktionsgeschwindigkeit der
Fußgänger beträchtlich gesteigert hat. (Lothar Schmidt)
Wenn Karrieren schwindelnde Höhen erreichen, ist der Schwindel häufig nicht mehr nachzuweisen. (Werner Schneyder)
Ein Kind zu erziehen ist leicht. Schwer ist nur, das Ergebnis zu lieben. (Werner Schneyder)
"Man kann sich zwar den Weg wählen, aber nicht die Menschen, denen man begegnet. (A. Schnitzler)
Der Heiterkeit sollen wir, wann immer
sie sich einstellt, Tür und Tor öffnen, denn sie kommt nie
zur unrechten Zeit. (Arthur Schopenhauer)
Man muß denken, wie die wenigsten und reden wie die meisten. (Arthur Schopenhauer)
Die Freunde nennen sich aufrichtig, die Feinde sind es. (Arthur Schopenhauer)
So ehrlich kann ein Mensch gar nicht sein, daß er sich nicht selbst belügt. (Rupert Schützbach)
Der moderne Mensch wird in einem
Tätigkeitstaumel gehalten, damit er nicht zum Nachdenken über
den Sinn seines Lebens und der Welt kommt. (Albert Schweitzer)
Der moderne Mensch wird in einem
Tätigkeitstaumel gehalten, damit er nicht zum Nachdenken über
den Sinn seines Lebens und der Welt kommt. (Albert Schweitzer)
Manche Menschen gleichen einem eingerollten Igel, der sich mit den eigenen Stacheln peinigt. (Albert Schweitzer)
Ethik ist ins Grenzenlose erweiterte Verantwortung gegenüber allem, was lebt. (Albert Schweitzer)
Es wäre interessant zu erfahren,
wie die ersten beiden Menschen erschaffen wurden. Aber es ist
hübsch zu wissen, wie der dritte entstanden ist. (Peter Sellers)
Zukunftsforschung ist die Kunst, sich zu kratzen, bevor es einen juckt. (Peter Sellers)
Der Mut wächst mit jedem Blick auf die Größe des Unternehmens. (Lucius Annaeus Seneca (4
v.Chr. - 65 n.Chr.), röm. Philosoph u. Dichter)
"Was das Gesetz nicht verbietet, verbietet der Anstand." Seneca
Weise Lebensführung gelingt keinem Menschen durch Zufall. Man
muß, so lange man lebt, lernen, wie man leben soll. Autor:
Seneca (Lucius Annaeus, der Jüngere)
"Wer die Einsicht besitzt, ist auch maßvoll; wer maßvoll ist, auch
gleichmütig; wer gleichmütig ist, lässt sich nicht aus der Ruhe
bringen; wer sich nicht aus der Ruhe bringen lässt, ist ohne Kummer;
wer ohne Kummer ist, ist glücklich: also ist der Einsichtige glücklich,
und die Einsicht reicht aus für ein glückliches Leben." Seneca: (Epistulae morales 85, 2)
"Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“ Lucius Annaeus Seneca (Werk: Moralische Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), XVII/XVIII, CIV, 26)
"Nichts macht uns größere Beschwer, als
wenn wir auf das Geschwätz der Menge hören und in ihrem Beifall, wie es
so oft geschieht, einen Maßstab für das Gute sehen."
Lucius Annaeus Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.), röm. Philosoph u. Dichter
„Nur schlechte Menschen begehen Unrecht an guten Menschen. Die Guten haben untereinander Frieden.“ Seneca
"Wie in einem Theaterstück kommt
es im Leben nicht darauf an, wie lange es dauert, sondern wie gut es
gespielt wird". (Lucius Annaeus Seneca)
Keiner kennt die Härte eines Kiesels besser, als wer auf ihn einschlägt! (Lucius Annaeus Seneca)
"Wenn man nicht weiß, welchen Hafen man ansteuert, ist kein Wind günstig." -Seneca d.J.: Moralische Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), VIII, LXXI, 3 (Lucius Annaeus Seneca)
"Ein Zwerg wird nicht größer, auch wenn er sich auf einen Berg stellt." - Seneca d.J.: Moralische Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), IX, LXXVI, 31
„Nichts hindert die Genesung so sehr wie der häufige Wechsel der Heilmittel.” Lucius Annaeus Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.), röm. Philosoph u. Dichter
„Der lebt, der vielen nützlich ist.” (Lucius Annaeus Seneca)
Wahrhaft groß sein heißt, nicht ohne Grund sich regen. (William Shakespeare)
Wenn alle Leute nur dann redeten,
wenn sie etwas zu sagen haben, würden die Menschen sehr bald den
Gebrauch der Sprache verlieren. (William Shakespeare)
Darin besteht ja die Teufelei
weiblicher Reize, daß sie einen zwingen, sein eigenes Verderben
herbeizusehnen. (George Bernard Shaw)
Es ist nicht schwer, Menschen zu
finden, die mit 60 zehnmal so reich sind, als sie es mit 20 waren. Aber
nicht einer von ihnen behauptet, er sei zehnmal so glücklich.
(George Bernard Shaw)
Frauen sind wie Übersetzungen:
Die schönen sind nicht treu, und die treuen sind nicht schön.
(George Bernard Shaw)
Menschen, die sich überall zu
Hause fühlen, wenn sie verreisen, verdienen auch sonst nicht viel
Vertrauen. (George Bernard Shaw)
Um die Wahrheit zu erfahren, muß man den Menschen widersprechen. (George Bernard Shaw)
Der heutige Mensch ist um ein Merkmal
seines Erfolges bemüht. Wenn er keine Furcht vor der Steuer
hätte, würde er sich die Zahl seines Umsatzes auf die
Autoscheibe kleben. (Friedrich Sieburg)
„Das Studieren lehrt uns die Regel - das Leben die Ausnahmen.” Johannes
Mario Simmel (*1924), östr. Schriftsteller
Simonides erwiderte auf die Frage, wie man am sorglosesten lebe. "Kein Mitleid und keinen Neid erwecken." (Simonides, griechisher Dichter von der Insel Keos, 556-468 v.Chr.)
Mißerfolg und Erfolg unterliegen nicht dem Zufall, sondern der Gerechtigkeit. Autor: Smith, Alexander
Denn das Wort ist wahr, daß ein
Extrem regelmäßig das entgegengesetzte Extrem auslöst.
Das gilt so beim Wetter, in unseren Körpern und erst recht bei den
Staaten. (Sokrates, athenischer Philosph, 469-399 v.Chr)
Bedenke, dass die menschlichen Verhältnisse insgesamt
unbeständig sind, dann wirst du im Glück nicht zu
fröhlich und im Unglück nicht zu traurig sein.
(Sokrates)
Heirate auf jeden Fall! Kriegst du
eine gute Frau, wirst du glücklich. Kriegst du eine böse,
dann wirst du ein Philosoph. (Sokrates)
Die Kinder von heute sind Tyrannen.
Sie widersprechen ihren Eltern, kleckern mit dem Essen und ärgern
ihre Lehrer. (Sokrates)
"Warum läßt du dich ungetraft treten, Sokarates?" wunderte
sich jemand. Sokraties antwortete: "Was soll ich einen Esel strafen?"
Als jemand Sokrates und seine Freunde beschimpfte, fragten sie ihn:
"Sagt jener dir nicht schlimme Dinge?" "Nicht mir, sondern dem, der
etwas davon hat."
Sokrates aus Athen wurde von seinen Landsleuten zum Tode verurteilt. Da
weinte seine Frau Xanthippe und klagte: "Zu Unrecht stribst du!" Da
sagte er: "Wolltest du lieber, dass ich zu Recht stürbe?"
Nachdem Xanthippe ihn wieder einmal ausgezankt und dann noch aus dem
Fenster mit Wasser begossen hatte, sagte Sokrates: "Wußte
ich's doch! Wenn's donnert, dann regnet's auch."
Sokrates wurde gefragt, wie man einwandfrei argumentieren könne.
Er sagte: "Indem du nichts sagst, als was du sehr genau weißt."
Wenn du einmal Erfolg hast, kann es Zufall sein. Wenn du zweimal Erfolg
hast, kann es Glück sein. Wenn du dreimal Erfolg hast, so ist es
Fleiß. Autor: Sprichwort
Jede Mutter lobt ihre Butter. Autor: Sprichwort, Dänemark
Wer die Frauen im Allgemeinen liebt, sollte aufpassen, nicht einer speziell zu verfallen. (Henri Stendhal)
Der Verliebte hat keine Zeit, geistreich zu sein. (Henri Stendhal)
Der Fuchs wechselt den Balg, nicht den Charakter. (Gaius Suetonius)
Wer lange genug gelebt hat,hat alles gesehen und auch das Gegenteil von allem. (Charles Maurice de Talleyrand)
Mit der Liebelei ist es wie mit der Elektrizität: erst Starkstrom, dann Schwachstrom, zuletzt Wechselstrom. (Jaques Tati)
Theano die Pythagoreerin sagte:" Worüber zu reden schön ist,
darüber ist zu schweigen schlecht. Und worüber zu reden
häßlich ist, darüber ist es recht zu schweigen." (Theano, erfundene Person, angeblich Frau des Pythagoras und Verfasserin mehrerer pythagoreischer Schriften)
Wenn ihr entmutigt seid, ist das ein
Zeichen, daß ihr hochmütig seid; es zeigt, daß ihr zu
viel Vertrauen in euch selbst habt. (Mutter Teresa)
Man kann Gott nur auf eigene Kosten lieben. (Mutter Teresa)
Auf die Frage, welches die gefährlichste Jagd sein, erwiderte
Theokrit: "In den Bergen die Jagd auf Bären und Löwen, in den
Städten die Jagd durch Steuerbeamte und Denunzianten:" (Theokrit von Chios, grischischer Sophist und Politiker, 4. Jh. v.Chr.)
Eine schlechte Sache erregt, eine gute verträgt viel Kritik. (Charles Tschopp)
Es gibt vielerlei Lärm. Aber es gibt nur eine Stille. (Kurt Tucholsky)
"Erfahrung heißt gar nichts. Man kann eine Sache auch 35 Jahre falsch machen". Kurt Tucholsky (1890-1935), dt. Schriftsteller
"Der Vorteil der Klugheit ist, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger." (Kurt Tucholsky, zitiert nach AZ 16-Mai-2009 S. 33)
"Wenn man einen Menschen richtig beurteilen will, so frage man sich immer: "Möchtest du den zum Vorgesetzten haben?" Kurt Tucholsky (1890-1935), dt. Schriftsteller
"Das deutsche Schicksal: vor einem Schalter zu stehn. Das deutsche Ideal: hinter einem Schalter zu sitzen." Kurt Tucholsky (1890-1935), dt. Schriftsteller
"Wenn der Deutsche hinfällt, dann steht er nicht auf, sondern schaut, wer schadenersatzpflichtig ist". Kurt Tucholsky (1890-1935), dt. Schriftsteller
"In Deutschland gilt derjenige, der auf
den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige,
der den Schmutz macht." Kurt Tucholsky (1890-1935), dt. Schriftsteller
"Was braucht man, um erfolgreich zu sein? Unwissenheit und Selbstvertrauen." Mark Twain
„Die einzige Methode, gesund zu bleiben, besteht darin, zu essen, was
man nicht mag, zu trinken, was man verabscheut, und zu tun, was man
lieber nicht täte.” Mark Twain (1835-1910)
Alle sagten, das ist unmöglich. Einer wußte das nicht und hat's gemacht. (unbekannt)
Die sechs Phasen der Planung: Begeisterung, Ernüchterung, Panik,
Suche nach dem Schuldigen, Bestrafung der Unschuldigen, Auszeichnung
der Nichtbeteiligten. (Unbekannt)
„In der einen Hälfte des Lebens opfern wir unsere Gesundheit, um Geld
zu erwerben. In der anderen Hälfte opfern wir Geld, um die Gesundheit
wiederzuerlangen.”
Voltaire (1694-1778), eigtl. François-Marie Arouet, frz. Philosoph u. Schriftsteller
„Rede einfach, rede
langsam und sag nicht zu viel. (Talk low, talk slow and don't say too
much)” John Wayne (1907-1979)
Wer sein Leben so einrichtet, dass er niemals auf die Schnauze fallen kann, der kann nur auf dem Bauch kriechen. (Klaus Zwickel)
Quelle: vorwiegend aus dem Internet gesammelt;
Sokrates antwortet, Antike Lebensweisheiten aus dem "Gnomologium
Vaticanum", ins Deutsche übertragen von Alexander Demandt,
Zürich 1992
Heinz Wember
Änderungsstand: 21-Feb-2010 07:35