Zitate
Wenn die anderen glauben, man ist am Ende, dann muß man erst richtig anfangen! (Adenauer)
Ist es nicht schrecklich, dass der
menschlichen Klugheit so enge Grenzen gesetzt sind und der menschlichen
Dummheit überhaupt keine? (Adenauer)
Es gibt zwei Wege für den Aufstieg: entweder man paßt sich an oder man legt sich quer. (Adenauer)
„Frag nicht, was das Leben dir gibt. Frag, was du gibst!” Alfred
Adler (1879-1937), östr. Arzt u. Psychologe
"Mein Vater wird noch die ganze Welt erobern und mir nichts zu tun übriglassen." (Alexander der Große (356-323), makedon. König)
Als Freunde ihn zu einem Nachtangriff überreden wollten,
meinte Alexander: "Es ist nicht königlich, den Sieg zu stehlen". (Alexander der Große)
Beim Aufbruch zum Kriege sagte Aristoteles zu Alexander: "Warte
doch lieber das Ende deiner Jugend ab, und kämpfe dann." Alexander
aber antwortete: "Wenn ich das tue, fürchte ich, meinen
jugendlichen Schwung zu verlieren." (Alexander der Große)
Anarchsis wurde gefragt, warum neidische Menschen immer grämlich
seien. Er sagte: "Weil die nicht nur unter ihrem eigenen Unglück
leiden, sondern auch noch unter dem Glück der anderen." (Anarchsis, Skythe aus fürstlichem Geschlecht um 600 v.Chr., einer der Sieben Weisen.)
Als man ihm seinen Akzent vorhielt, erklärte er: "Für die
Ohren der Athener spricht Anarchsis unrein, für die Ohren des
Anarchsis tun das die Athener."
"Die wahren Lebenskünstler sind bereits glücklich, wenn sie nicht unglücklich sind." Jean Anouilh
Antagoras war unansehnlich und bekam ebensolche Kinder. Da sagt er: "Meine Frau ist eben allzu treu." (Antagoras, Epiker aus Rhodos, 3. Jh v. Chr.)
Auf die Frage, worin die Kunst des Sehers bestünde, erwiderte
Antiphon: "Mit menschlicher Überlegung Vermutung anstellen." (Antiphon, vermutlich der Sophist aus Athen, Ende des 5. Jh.s v.Chr.)
Gefragt, weshalb er Fortuna sitzend gemalt habe, erwiderte der Maler Apelles: "Weil sie nicht standhaft ist." (Apelles, Maler, Zeitgenosse Alexander des Großem)
"Das, was wir aus Liebe tun, tun wir im höchsten Grade freiwillig." Thomas von Aquin (1225-74), ital. Theologe
„Kannst du kein Stern am Himmel sein, sei eine Lampe am Haus.” Aus
dem Arabischen
Was es nicht alles gibt, was ich nicht brauche (Aristoteles, zitiert nach AZ 20-Nov-2008 S. 37)
Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen. (Aristoteles, Philosoph aus Stageira in Makedonien, Schüler Plantons, 384-322 v.Chr.)
Kluge Leute lernen auch von ihren Feinden. (Aristoteles)
"Angenehm ist am Gegenwärtigen die
Tätigkeit, am Künftigen die Hoffnung und am Vergangenen die Erinnerung.
Am angenehmsten und in gleichem Maße liebenswert ist das Tätigsein." (Aristoteles)
"Man soll hohes Lehrgeld verlangen, und zwar von den Begabten, weil
ihnen aus dem Unterricht großer Nutzen erwächst, und von den
Unbegabten, weil sie den Lehrern große Mühe machen." (Aristoteles)
Als jemand Aristoteles gratulierte, einen Schüler wie Alexander zu
haben, meinte er, lieber solle er Alexander gratulieren, einen Lehrer
wie Aristoteles zu haben.
Aristoteles nannte die Wurzeln der Bildung "bitter" die Früchte "süß".
Aristoteles meinte, der Ungebildete unterscheide sich vom Tier nur äußerlich.
"Der Gebildete treibt die Genauigkeit nicht weiter, als es der Natur
der Sache entspricht." Aristoteles
Als Antisthenes gefragt wurde, wie man sich zur Politk verhalten solle,
sage er: "Wie zum Feuer, nicht zu nah, damit man nicht anbrennt, nicht
zu fern, damit man nicht friert." (Antisthenes, Schüler Sokrates, 455-360 v.Chr.)
"Die Zahl derer, die durch zu viele Informationen nicht mehr informiert sind, wächst." Rudolf Augstein (*1923), dt. Journalist, Herausg. "Der Spiegel"
"Wer nichts zu sagen hat, soll keine Kommentare schreiben." Rudolf Augstein (*1923), dt. Journalist, Herausg. "Der Spiegel"
"Eher wird ein Schwarzer in Washington Präsident als ein Nicht-Schwarzer Chef in München." Rudolf Augstein (*1923), dt. Journalist, Herausg. "Der Spiegel"
"Jetzt is scho so, wia's is" bayerisches Sprichwort
"Dumm deaf ma scho sei, bloas z häifa muaß ma se wissa". (Dumm darf man
sein, man muss sich nur zu helfen wissen.)
(Bayerisches Sprichwort)
"Du schbinnst ja vom Boa weg." (Bayerisches Sprichwort)
"Liaba an bauch vom saufa ois an buckl vom arbatn". (Bayerisches Sprichwort)
"A bissl wås gähd imma." (Bayerisches Sprichwort)
"A Guada hoits aus und um an Schlechdn iss need schåd." (Bayerisches Sprichwort)
"An Hund, deen ma zua Jagd drågn muaß, dea daugd nix." (Bayerisches Sprichwort)
"A Reicha is nia zfriedn, a Zfriedna is imma reich." (Bayerisches Sprichwort)
"Dummheit ist auch eine natürliche Begabung". (Wilhelm Busch)
"Dumme Gedanken hat jeder, nur der Weise verschweigt sie." (Wilhelm
Busch)
„Leben = Die Kunst, aus falschen Voraussetzungen richtige Schlüsse zu ziehen.” Samuel
Butler (1835-1902), engl. Philosoph u. Essayist
"Mit dem Glück ist es heute wie mit dem Verbrechen: Man darf es vor allem nicht zugeben." Albert Camus
"Humor ist das Salz der Erde, und wer gut durchgesalzen ist, bleibt lange frisch" (Capek)
„Eine gute Idee erkennt man daran, daß sie geklaut wird.” (Rudi Carrell (1934-2006), eigtl. Rudolf Wijbrand Kesselaar, niederl. Unterhaltungskünstler)
"Die besten Dinge verdanken wir dem Zufall." (Giacomo Girolamo Casanova)
"Gerne glauben die Menschen das, was sie wollen." - (Cäsar: Der Gallische Krieg, 3, 18, 6)
"Der Narr tut, was er nicht lassen kann, der Weise lässt, was er nicht
tun kann." (Chinesisches Sprichwort)
"Neben der edlen Kunst, Dinge zu verrichten, gibt es die edle Kunst, Dinge unverrichtet zu lassen" (Chinesische Weisheit)
"Lache nie über die Dummheit der anderen. Sie ist deine Chance." (Winston
Churchill)
"Wenn du einen Garten und dazu noch eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen." -Cicero: Ad Familiares (Briefe an Freunde) IX, Brief IV. an Varro
"Arbeiten sind angenehm, wenn sie getan sind." - Cicero: De finibus (Über das höchste Gut und das größte Übel) II, 105 - Nachzitat eines Sprichworts (Cicero, römischer Redner, Politiker und Philosoph 106-43 v.Chr.)
„Wenn du zehn Probleme auf der
Straße auf dich zukommen siehst, kannst du sicher sein, daß neun in den
Graben fahren, bevor sie dich erreichen.” Calvin Coolidge (1872-1933), amerik. Politiker, 30. Präs. d. USA (1923-29)
"Wer möchte nicht lieber durch Glück dümmer als durch Schaden klüger werden." Salvador Dalí
Demetrios sagte: "Wer nicht mit Anstand ein Unglück ertragen kann,
der kann auch das Glück nicht mit Anstand tragen." (Demetrios von Phaleron, athenischer Politiker und Peripatetiker, 350-283 v.Chr.)
Demetrios erklärte, nur ein Sklave lasse ich schlechte Behandlung gefallen, ein Freier erwarte gute.
Demokrit sah einen Neidischen trauern. Da sagte er: Entweder ist
diesem ein großes Unglück widerfahren oder seinem Nachbarn
ein großes Glück." (Demokrit, aus Abera in Thrakein, materialistischer Philosoph, 470-380 v.Chr.)
Auf die Frage, was im Menschenleben am schnellsten verschwinde, sagte Demosthenes: "Die Dankbarkeit." (Demosthenes, athenischer Redner, 384-322 v.Chr.)
"Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand, denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon hat." (R. Descartes)
"Wer ist reich? - Der Genügsame." (Diogenes von Sinope, Begründer der Philiosophie der Kyniker, 4. Jh. v.Chr.)
"Als jemand dem Diogenes vorhielt, er sei kein Philosoph, sondern wolle
bloß einer sein, erwiderte dieser: "Das habe ich dir voraus,
daß ich es wenigstens will."
Ein Mann brachte seinen Sohn zu Diogenes zur Unterweisung und sagte, er
sei schön und gut und dankbar. Darauf Diogenes:" Wozu braucht er
dann mich?"
"Nichts ist schwieriger als gut zu befehlen." - Diokletian (ca. 240 - 313): gemäß Flavius Vopiscus, Divus Aurelianus, XLIII. 1
Nach seiner Absetzung fragte man Dionysios, den Tyrannen
Siziliens, was er vom Umgang mit Platon gelernt habe. Er sagte:
"Damals maßvoll herrschen, jetzt maßvoll leben." (Dionysos I. von Syrakus, Tyrann von Sizilien, 450-367 v.Chr.)
"An Rheumatismen und an wahre Liebe glaubt man erst, wenn man davon befallen wird." (Marie von Ebner-Eschenbach)
„Es geschieht zu jeder Zeit etwas unerwartetes; unter anderem ist auch
deshalb das Leben so interessant.” Marie von Ebner-Eschenbach
(1830-1916), östr. Schriftstellerin
"Wer nichts weiß, muss alles glauben." (Marie von Ebner-Eschenbach)
"Eltern verzeihen ihren Kindern die Fehler am schwersten, die sie ihnen
selbst anerzogen haben." (Marie von Ebner-Eschenbach)
"Erfolg hat nur, wer etwas tut, während er auf den Erfolg wartet." Thomas Alva Edison
"Es gibt nur zwei Dinge, die unendlich
sind: das Universum und die menschliche Dummheit. Wobei ich mir
beim Universum nicht so ganz sicher bin." (Albert Einstein)
"Holzhacken ist deshalb so beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht." Albert Einstein
"Gott verspricht eine sichere Landung, aber keine ruhige Reise." (aus England)
"Wohltun gewährt mehr Freunde, als sich wohltun lassen." (Epikur, Philosoph, Begründer der epikureischen Schule in Athen, 341-270 v.Chr.)
"Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts
seinem Reichtum hinzu, sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen." (Epikur)
"Verlangst du ein zufriednes Herz: So
lern die Kunst, dich stoisch zu besiegen, Und glaube fest, daß
deine Sinnen trügen. Der Schmerz ist in der Tat kein
Schmerz" Epictet.
"Besiege die Natur durch diese
starken Gründe. Und willst du stets zufrieden sein: So bilde dir
erhaben ein, Lust sei nicht Lust, und Pein nicht Pein" Epictet
"Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern
die Meinungen und die Beurteilen über die Dinge." -
Handbüchlein der Moral, Epictet (50-138), griech. Philosoph
Eumonidas, der Thebaner, hatte verkrüppelte Füße. Als
ihm die Schuhe gestohlen wurden, betete er: "Möge sie dem Diebe
passen." (Eumonidas, der Thebaner, sonst unbekannt)
Als man Euripides barbarische Aussprache vorwarf, sagte er: "Bei mir ist es die Sprache, bei euch das Leben." (Euripides, in Athen lebender Tragödienichter, 480-406 v.Chr.)
"Beim Ratgeben sind wir alle weise, aber blind bei eigenen Fehlern". (Euripides)
"Nna, die kennt mi an der Stimm!" hat dersell Bua gsagt, wia 'n Dokta in der Schul gfragt hat, weil er net gwaschn is gwen.
Quelle: Sprüche zum Gesundlachen von Josef Fendl, Bayerland Dachau 2005
„Leicht zu leben ohne Leichtsinn, heiter zu sein ohne Ausgelassenheit,
Mut zu haben ohne Übermut - das ist die Kunst des Lebens!” Theodor
Fontane (1819-98), dt. Erzähler
"Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern." Henry Ford
"Selig, wer sich vor seinen Untergebenen so respektvoll benimmt, wie wenn er vor seinen Vorgesetzten stünde." Franz von Assisi (1181 od. 82 - 1226), eigtl. Giovanni Bernardone,
ital. Wanderprediger u. Stifter d. Franziskanerbewegung
"Wenn 50 Millionen Menschen etwas Dummes sagen, bleibt es trotzdem eine
Dummheit." (Anatole France)
"Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche." Franz von Assisi (1181 od. 82 - 1226)
"Zeit ist Geld, aber nur, wenn man keine Zeit hat." (Herbert Frenzel)
Mein Großvater sagte mir einst,
dass es zwei Sorten von Menschen gäbe. Die, die arbeiten, und die,
die sich die Lorbeeren für diese Arbeit einheimsen. Er sagte mir,
ich solle versuchen, in der ersten Gruppe zu sein; es gäbe dort
viel weniger Konkurrenz. (Indira Gandhi, zitiert nach AZ 05-Jul-2008
Seite 35)
"Wer weder raucht noch trinkt, wird als sehr gesunder
Mensch sterben."
- (Aus Georgien)
Gefragt, was die guten betrübe, erwiderte Glykon: "Das Glück des Bösen." (Glycon, identisch mit Lykon peripatetischer Philosoph, 268-228 v.Chr.)
“Edel sei der Mensch, hilfreich und gut”. (Goethe)
"Wenn weise Männer nicht irrten, müssten Narren verzweifeln." (Johann
Wolfgang von Goethe)
"Alt wird man wohl, wer aber klug?" Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter
"Der Irrtum ist recht gut, so lange wir jung sind; man muß ihn nur nicht mit in's Alter schleppen." Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter
"Hat einer dreißig Jahr' vorüber,/ So ist er schon so gut wie tot." Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter
"Keine Kunst ist's, alt zu werden;/ Es ist Kunst, es zu ertragen." Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter
"Wer alt mit Fürsten wird, lernt vieles, lernt zu vielem schweigen." Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter
"Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es
erspart." (Curt Goetz)
„Ein tüchtiger Feind
bringt uns weiter als ein Dutzend untüchtiger Freunde”
Gustav Gründgens (1899-1963)
"Das Üble an den Minderwertigkeitskomplexen ist, dass die falschen Leute sie haben." Alec Guiness
"Spielen ist Experimentieren mit dem Zufall." Novalis (Friedrich Freiherr von Hardenberg)
"Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein als ein rundes Nichts." (Friedrich Hebbel)
"Glück, das ist einfach eine gute Gesundheit und ein schlechtes Gedächtnis." Ernest Hemingway
Den Namen des Rechts würde man nicht kennen, wenn es das Unrecht nicht gäbe. (Heraklit von Ephesus Naturphilosoph aus Ephesos, um 500 v.Chr.)
"Der Computer rechnet vor allem damit, dass der Mensch denkt." (Helmut
Heugl)
Der einzige Mist, auf dem nichts wächst, ist der Pessimist. (Theodor Heuss)
„Statt zu klagen, daß wir nicht
alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dafür dankbar sein, daß
wir nicht alles bekommen, was wir verdienen.” Dieter Hildebrand, dt. Kabarettist
Du merkst, dass du älter wirst, wenn die Geburtstagskerzen mehr kosten als der Kuchen. (Bob Hope)
Hypereides sagte, der tüchtige Mann müsse durch Worte zeigen, was er denkt, durch Werke, was er kann." (Hypereides, athenischer Redner, 390-322 v.Chr.)
"Du tun später" (Inschrift auf einer Tonscherbe, gefunden
2010 in Jerusalem, Keilschrift, ca 14. Jahrhundert vor Christus)
“Handle so, daß die
Maxime deines Willens jederzeit gleichzeitig zu einer allgemeinen
Gesetzgebung werden können” (Kant)
„Es gibt zwei
Möglichkeiten Karriere zu machen: Entweder leistet man wirklich
etwas, oder man behauptet, etwas zu leisten. Ich rate zur ersten
Methode, denn hier ist die Konkurrenz bei weitem nicht so
groß.” (Danny Kaye (1913-1987), eigtl. Daniel Kaminski,
amerik. Schauspieler)
"Auch der Dumme hat manchmal einen gescheiten Gedanken. Er merkt es nur
nicht." (Danny Kaye)
„Das Leben ist ungerecht, aber denke daran: nicht immer zu deinen Ungunsten.” (John F. Kennedy 1917-1963)
"Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." (Søren Kierkegaard)
"Wer nicht mehr genießt, wird mit der Zeit ungenießbar." (Anton Kner)
"Der Edle strebt nach Harmonie, nicht nach Gleichheit. Der Gemeine strebt nach Gleichheit, nicht nach Harmonie." - (Konfuzius: 13,23)
"Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: erstens durch nachdenken,
das ist der edelste, zweitens durch nachahmen, das ist der leichteste,
und drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste." (Konfuzius)
„Nach meiner Überzeugung wirken wir alle am besten, wenn wir arbeiten, nicht wenn wir reden.” (Otto Graf Lambsdorff, FDP-Politiker (1926-2009))
Nicht aufzufallen ist das erste Gesetz des guten Tones. (Langbehn, Julius)
"Im Flugzeug gibt es während starker Turbulenzen keine Atheisten." (Robert Lembke)
„Kein Mensch muß müssen.” Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781), dt. Dichter d. Aufklärung
"Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm, wenn andere ihn begehen". (Georg
Christoph Lichtenberg)
"Gott hat die einfachen Menschen offenbar geliebt, denn er hat so viele
von ihnen gemacht." (Abraham Lincoln)
"Wer nachts schläft, braucht sich nicht zu wundern, wenn er am Tag Arbeiten muss." (Volker Ludwig)
"Nichts wird langsamer vergessen als eine Beleidigungen und nichts eher als eine Wohltat." (Martin Luther)
"Die Stellung eines Menschen wird nicht durch sein Vermögen bestimmt, sein Wert aber durch seine Lebensweise." (Lykurg, sagenhafter Begründer der spartanischen Verfassung, 8. Jh. v.Chr. (?))
"Wer die Menschen gern hat, verbietet ihnen etwas, damit sie an der Übertretung Spaß haben." Norman Mailer
"Es wäre dumm, sich über die Welt zu ärgern. Sie kümmert sich nicht
darum." (Marc Aurel)
"My goal in life is to be as good of a person my dog already thinks I am." (Canon Charles Martin)
"Ein Prophet gilt nirgends weniger als in seinem Vaterland und bei seinen Verwandten und in seinem Hause." - Markus 6,4
„Management ist die
schöpferischste aller Künste. Es ist die Kunst, Talente richtig
einzusetzen.” (Robert S.
McNamara (*1916), amerik. Topmanager, 1961-68 Präs. d. Weltbank)
Metrodoros sagte: "Mit dem Versprechen muß die Erfüllung
verbunden sein. Wirkliche Gunst bedueted mehr als bloße
Verheißung." (Metrodoros von Lampsakos, epikureischer Philisoph, 331. 278 v.Chr.)
"Die meisten Dinge, die uns Vergnügen bereiten, sind unvernünftige Dinge." (Charles
de Montesquieu)
"Wen man durch Wohltun nicht für sich
gewinnen kann, den soll man sich vom Halse schaffen" (Bassa Selim zu Osmin in Mozarts Oper Die Entführung aus dem Serail)
„Wer nicht weiß, was er selber will, muß wenigstens wissen, was die anderen wollen” Robert Musil, (1880-1942), östr. Erzähler, Dramatiker u. Essayist
„Die Kranken geben bei weitem nicht so viel Geld aus, um g'sund, als die G'sunden, um krank zu werden.” (Johann Nepomuk Nestroy (1801-62), östr. Lustspieldichter u. Charakterdarsteller)
"Wenn du einmal Erfolg hast, kann es Zufall sein. Wenn du zweimal Erfolg
hast, kann es Glück sein. Wenn du dreimal Erfolg hast, so ist es
Fleiß." Autor: Sprichwort
"Es ist immer wieder verwirrend, wenn der falsche Mann die richtigen Sachen sagt." (Robert Neumann)
„Ich kann die Bewegung der
Himmelskörper berechnen, aber nicht das Verhalten der
Menschen.” Isaac Newton (1643-1727)
Das Wesentliche an jeder Erfindung tut der Zufall, aber den meisten
Menschen begegnet dieser Zufall nicht. (Nietzsche,
Friedrich Wilhelm)
"Kein Sieger glaubt an den Zufall." Autor: Nietzsche, Friedrich Wilhelm
"Das Wichtigste im Leben ist die Wahl des Berufes. Der Zufall entscheidet darüber." Autor: Pascal, Blaise
"Wer nicht auf den Kopf gefallen ist, fällt immer wieder auf die Füße." (Jean Paul)
Pittakos fragte Bias: "Was ist das Schwerste im Leben?" "Sich selbst erkennen!" Und das leichteste: "Andere tadeln." (Pittakos, Staatsmann in Mytilene auf Lesbos, um 600 v.Chr. zu den Sieben Weisen gerechnet)
Der Blick des Verstandes fängt an scharf zu werden, wenn der Blick der Augen an Schärfe verliert. (Platon, athenischer Philosoph, Schüler des Sokrates, 427-347 v.Chr)
"Lerne zuhören, und du wirst auch von denjenigen Nutzen ziehen, die nur dummes Zeug reden." (Platon)
"Besser sterbend den Gegner etwas hinterlassen als lebend die Freunde anbetteln." (Planton)
Planton sagte: "Dreierlei ist für die Bildung nötig: Begabung, Fleiß und Zeit."
Man sagte Platon: "Bestimmte Leute reden Schlechtes über dich".
Darauf jener: "Ich lebe so, dass bestimmte Leute kein Vertrauen
verdienen."
"Wie verdrießt man seine Gegner?" fragte jemand Platon. Er sagte:
"Indem man sich daran gewöhnt, anständig zu leben".
Planton hörte Anthisthenes eine lange Rede halten und hieß
ihn schweigen. Auf die Frage, weshalb, erklärte er: "Das rechte
Maß für die Rede setzt nicht der Sprecher, sondern der
Hörer."
"Diktatur= Ein Staat, in dem man all das tun muß, was nicht verboten ist." (John B. Priestley (1894-1984), engl. Schriftsteller)
"Optimist= Ein Zeitgenosse, der ungenügend informiert ist." (John B. Priestley (1894-1984), engl. Schriftsteller)
"Je hohler das Schlagwort ist, desto mehr Lärm kann man damit erzeugen." (John B. Priestley (1894-1984), engl. Schriftsteller)
"Reich an Geld heißt arm an Freuden." (Pythagoras, Philosoph aus Samos, ende 6. Jt. v.Chr.)
„Unverständlichkeit ist noch lange kein Beweis für tiefe Gedanken.” Marcel Reich-Ranicki
"Des grian ma hi, da ham scho ganz andere Sachan vermurkst." (bayrische Redensart)
"Sein eigener Herr wird man nicht dadurch, daß man jeden Chef abschafft." (Ringel, Erwin, Prof. Dr.)
"Ein Mensch erhofft sich fromm und still, dass er einst das kriegt, was
er will; bis er dann doch dem Wahn erliegt, und schließlich das
will, was er kriegt." (Eugen Roth)
"Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher sind und die
Klugen so voller Zweifel." (Bertrand Russell)
"Man weiß selten, was Glück ist, aber man weiß meistens, was Glück war." (Françoise Sagan)
"Glück dauert niemals lange, und Unglück ist mit Geld leichter zu ertragen als ohne." (Françoise Sagan)
"Durch Eintracht wachsen kleine Dinge, durch Zwietracht zerfallen die größten." (Sallust)
"Das Gedächtnis der Menschen ist
das Vermögen, den Bedürfnissen der Gegenwart entsprechend die
Vergangenheit unzudeuten." (George de Santayana)
"Die Hölle, das sind die anderen" (Jean Paul Sartre)
"Viele junge Leute ereifern sich über Anschauungen, die sie in 20 Jahren haben werden." (Jean Paul Sartre)
"Der sensible Mensch leidet nicht aus
diesem oder jenem Grunde, sondern ganz allein, weil nichts auf dieser
Welt seine Sehnsucht stillen kann." (Jean Paul Sartre)
"Verbunden werden auch die Schwachen mächtig." (Friedrich Schiller)
"Wohl dem, der gelernt hat, zu
ertragen, was er nicht ändern kann, und preiszugeben mit
Würde, was er nicht retten kann." (Friedrich Schiller)
"Ich hab hier bloß ein Amt und keine Meinung." Friedrich von Schiller (1759-1805), dt. Dichter
"Ich weiß den Mann von seinem Amt zu unterscheiden." Friedrich von Schiller (1759-1805), dt. Dichter
"Einfachheit ist das Resultat der Reife." (Friedrich Schiller)
"Ich sei, gewährt mir die Bitte, in eurem Bunde der Dritte." (Friedrich Schiller)
"Aphorismen sind geistige Vitaminpillen: Einnahme beliebig, keine schädlichen Nebenwirkungen." (Lothar Schmidt)
"Die größte Kunst des
Politikers besteht darin, seine Anhänger zufriedenzustellen, ohne
ihnen zu geben, was sie wollen." (Lothar Schmidt)
"Das Auto ist jene technische
Erfindung, welche die Anforderungen an die Reaktionsgeschwindigkeit der
Fußgänger beträchtlich gesteigert hat." (Lothar Schmidt)
"Wenn Karrieren schwindelnde Höhen erreichen, ist der Schwindel häufig nicht mehr nachzuweisen." (Werner Schneyder)
"Ein Kind zu erziehen ist leicht. Schwer ist nur, das Ergebnis zu lieben." (Werner Schneyder)
"Man kann sich zwar den Weg wählen, aber nicht die Menschen, denen man begegnet." (A. Schnitzler)
"Toleranz heißt: die Fehler des anderen entschuldigen. Takt heißt: sie
nicht zu bemerken." (Arthur Schnitzler)
"Der Heiterkeit sollen wir, wann immer
sie sich einstellt, Tür und Tor öffnen, denn sie kommt nie
zur unrechten Zeit." (Arthur Schopenhauer)
"Man muß denken, wie die wenigsten und reden wie die meisten." (Arthur Schopenhauer)
"Die Freunde nennen sich aufrichtig, die Feinde sind es." (Arthur Schopenhauer)
"So ehrlich kann ein Mensch gar nicht sein, daß er sich nicht selbst belügt." (Rupert Schützbach)
"Der moderne Mensch wird in einem
Tätigkeitstaumel gehalten, damit er nicht zum Nachdenken über
den Sinn seines Lebens und der Welt kommt." (Albert Schweitzer)
"Manche Menschen gleichen einem eingerollten Igel, der sich mit den eigenen Stacheln peinigt." (Albert Schweitzer)
"Ethik ist ins Grenzenlose erweiterte Verantwortung gegenüber allem, was lebt." (Albert Schweitzer)
"Das Glück kann man nur multiplizieren, indem man es teilt." (Albert
Schweitzer)
"Es wäre interessant zu erfahren,
wie die ersten beiden Menschen erschaffen wurden. Aber es ist
hübsch zu wissen, wie der dritte entstanden ist." (Peter Sellers)
"Zukunftsforschung ist die Kunst, sich zu kratzen, bevor es einen juckt." (Peter Sellers)
Der Mut wächst mit jedem Blick auf die Größe des Unternehmens. (Lucius Annaeus Seneca (4
v.Chr. - 65 n.Chr.), röm. Philosoph u. Dichter)
"Was das Gesetz nicht verbietet, verbietet der Anstand." Seneca
"Weise Lebensführung gelingt keinem Menschen durch Zufall. Man
muß, so lange man lebt, lernen, wie man leben soll." Autor:
Seneca (Lucius Annaeus, der Jüngere)
"Wer die Einsicht besitzt, ist auch maßvoll; wer maßvoll ist, auch
gleichmütig; wer gleichmütig ist, lässt sich nicht aus der Ruhe
bringen; wer sich nicht aus der Ruhe bringen lässt, ist ohne Kummer;
wer ohne Kummer ist, ist glücklich: also ist der Einsichtige glücklich,
und die Einsicht reicht aus für ein glückliches Leben." Seneca: (Epistulae morales 85, 2)
"Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“ Lucius Annaeus Seneca (Werk: Moralische Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), XVII/XVIII, CIV, 26)
"Nichts macht uns größere Beschwer, als
wenn wir auf das Geschwätz der Menge hören und in ihrem Beifall, wie es
so oft geschieht, einen Maßstab für das Gute sehen."
Lucius Annaeus Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.), röm. Philosoph u. Dichter
„Nur schlechte Menschen begehen Unrecht an guten Menschen. Die Guten haben untereinander Frieden.“ (Seneca)
"Wie in einem Theaterstück kommt
es im Leben nicht darauf an, wie lange es dauert, sondern wie gut es
gespielt wird". (Lucius Annaeus Seneca)
"Keiner kennt die Härte eines Kiesels besser, als wer auf ihn einschlägt!" (Lucius Annaeus Seneca)
"Wenn man nicht weiß, welchen Hafen man ansteuert, ist kein Wind günstig." - Seneca d.J.: Moralische Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), VIII, LXXI, 3 (Lucius Annaeus Seneca)
"Ein Zwerg wird nicht größer, auch wenn er sich auf einen Berg stellt." - Seneca d.J.: Moralische Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), IX, LXXVI, 31
„Nichts hindert die Genesung so sehr wie der häufige Wechsel der Heilmittel.” Lucius Annaeus Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.), röm. Philosoph u. Dichter
„Der lebt, der vielen nützlich ist.” (Lucius Annaeus Seneca)
"Es ist nicht wenig Zeit, die wir zur Verfügung haben, sondern es ist
viel Zeit, die wir nicht nutzen." (Lucius
Annaeus Seneca)
"Glücklich ist nicht, wer anderen so vorkommt, sondern wer sich
selbst dafür hält." (Lucius
Annaeus Seneca)
"Die höchsten Güter der Menschheit sind menschlicher Willkür
entzogen." (Lucius
Annaeus Seneca)
"Lang ist der Weg durch Lehren, kurz und wirksam durch Beispiele."
(Lucius
Annaeus Seneca)
"Jede Rohheit hat ihren Ursprung in einer Schwäche." (Lucius
Annaeus Seneca)
"Wahrhaft groß sein heißt, nicht ohne Grund sich regen." (William Shakespeare)
"Wenn alle Leute nur dann redeten,
wenn sie etwas zu sagen haben, würden die Menschen sehr bald den
Gebrauch der Sprache verlieren." (William Shakespeare)
"Darin besteht ja die Teufelei
weiblicher Reize, daß sie einen zwingen, sein eigenes Verderben
herbeizusehnen." (George Bernard Shaw)
Es ist nicht schwer, Menschen zu
finden, die mit 60 zehnmal so reich sind, als sie es mit 20 waren. Aber
nicht einer von ihnen behauptet, er sei zehnmal so glücklich.
(George Bernard Shaw)
Frauen sind wie Übersetzungen:
Die schönen sind nicht treu, und die treuen sind nicht schön.
(George Bernard Shaw)
Menschen, die sich überall zu
Hause fühlen, wenn sie verreisen, verdienen auch sonst nicht viel
Vertrauen. (George Bernard Shaw)
Um die Wahrheit zu erfahren, muß man den Menschen widersprechen. (George Bernard Shaw)
Der heutige Mensch ist um ein Merkmal
seines Erfolges bemüht. Wenn er keine Furcht vor der Steuer
hätte, würde er sich die Zahl seines Umsatzes auf die
Autoscheibe kleben. (Friedrich Sieburg)
„Das Studieren lehrt uns die Regel - das Leben die Ausnahmen.” Johannes
Mario Simmel (*1924), östr. Schriftsteller
Simonides erwiderte auf die Frage, wie man am sorglosesten lebe. "Kein Mitleid und keinen Neid erwecken." (Simonides, griechisher Dichter von der Insel Keos, 556-468 v.Chr.)
"Mißerfolg und Erfolg unterliegen nicht dem Zufall, sondern der Gerechtigkeit." (Smith, Alexander)
Denn das Wort ist wahr, daß ein
Extrem regelmäßig das entgegengesetzte Extrem auslöst.
Das gilt so beim Wetter, in unseren Körpern und erst recht bei den
Staaten. (Sokrates, athenischer Philosph, 469-399 v.Chr)
Bedenke, dass die menschlichen Verhältnisse insgesamt
unbeständig sind, dann wirst du im Glück nicht zu
fröhlich und im Unglück nicht zu traurig sein.
(Sokrates)
Heirate auf jeden Fall! Kriegst du
eine gute Frau, wirst du glücklich. Kriegst du eine böse,
dann wirst du ein Philosoph. (Sokrates)
Die Kinder von heute sind Tyrannen.
Sie widersprechen ihren Eltern, kleckern mit dem Essen und ärgern
ihre Lehrer. (Sokrates)
"Warum läßt du dich ungetraft treten, Sokrates?" wunderte
sich jemand. Sokraties antwortete: "Was soll ich einen Esel strafen?"
Als jemand Sokrates und seine Freunde beschimpfte, fragten sie ihn:
"Sagt jener dir nicht schlimme Dinge?" "Nicht mir, sondern dem, der
etwas davon hat."
Sokrates aus Athen wurde von seinen Landsleuten zum Tode verurteilt. Da
weinte seine Frau Xanthippe und klagte: "Zu Unrecht stribst du!" Da
sagte er: "Wolltest du lieber, dass ich zu Recht stürbe?"
Nachdem Xanthippe ihn wieder einmal ausgezankt und dann noch aus dem
Fenster mit Wasser begossen hatte, sagte Sokrates: "Wußte
ich's doch! Wenn's donnert, dann regnet's auch."
Sokrates wurde gefragt, wie man einwandfrei argumentieren könne.
Er sagte: "Indem du nichts sagst, als was du sehr genau weißt."
"Je weniger einer braucht, desto mehr nähert er sich den Göttern, die
gar nichts brauchen." (Sokrates)
"Vier Eigenschaften gehören zu einem Richter: höflich anzuhören,
weise zu antworten, vernünftig zu erwägen und unparteiisch zu
entscheiden." (Sokrates)
"Wenn du einmal Erfolg hast, kann es Zufall sein. Wenn du zweimal Erfolg
hast, kann es Glück sein. Wenn du dreimal Erfolg hast, so ist es
Fleiß." (Sprichwort)
"Wenn man einen Sumpf austrocknen will, darf man nicht die Frösche fragen." (Sprichwort)
"Der Gesunde weiß nicht, wie reich er ist.
" (Sprichwort)
"Jede Mutter lobt ihre Butter." (Sprichwort, Dänemark)
Wer die Frauen im Allgemeinen liebt, sollte aufpassen, nicht einer speziell zu verfallen. (Henri Stendhal)
Der Verliebte hat keine Zeit, geistreich zu sein. (Henri Stendhal)
Der Fuchs wechselt den Balg, nicht den Charakter. (Gaius Suetonius)
"Wer lange genug gelebt hat, hat alles gesehen und auch das Gegenteil von allem." (Charles Maurice de Talleyrand)
"Mit der Liebelei ist es wie mit der Elektrizität: erst Starkstrom, dann Schwachstrom, zuletzt Wechselstrom." (Jaques Tati)
Theano die Pythagoreerin sagte:" Worüber zu reden schön ist,
darüber ist zu schweigen schlecht. Und worüber zu reden
häßlich ist, darüber ist es recht zu schweigen." (Theano, erfundene Person, angeblich Frau des Pythagoras und Verfasserin mehrerer pythagoreischer Schriften)
Wenn ihr entmutigt seid, ist das ein
Zeichen, daß ihr hochmütig seid; es zeigt, daß ihr zu
viel Vertrauen in euch selbst habt. (Mutter Teresa)
"Man kann Gott nur auf eigene Kosten lieben." (Mutter Teresa)
"Humor ist eines der besten Kleidungsstücke, die man in Gesellschaft tragen kann." (Thackerery)
Auf die Frage, welches die gefährlichste Jagd sein, erwiderte
Theokrit: "In den Bergen die Jagd auf Bären und Löwen, in den
Städten die Jagd durch Steuerbeamte und Denunzianten:" (Theokrit von Chios, grischischer Sophist und Politiker, 4. Jh. v.Chr.)
Eine schlechte Sache erregt, eine gute verträgt viel Kritik. (Charles Tschopp)
Es gibt vielerlei Lärm. Aber es gibt nur eine Stille. (Kurt Tucholsky)
"Erfahrung heißt gar nichts. Man kann eine Sache auch 35 Jahre falsch machen". (Kurt Tucholsky (1890-1935), dt. Schriftsteller)
"Der Vorteil der Klugheit ist, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger." (Kurt Tucholsky, zitiert nach AZ 16-Mai-2009 S. 33)
"Wenn man einen Menschen richtig beurteilen will, so frage man sich immer: "Möchtest du den zum Vorgesetzten haben?" (Kurt Tucholsky (1890-1935), dt. Schriftsteller)
"Das deutsche Schicksal: vor einem Schalter zu stehn. Das deutsche Ideal: hinter einem Schalter zu sitzen." (Kurt Tucholsky (1890-1935), dt. Schriftsteller)
"Wenn der Deutsche hinfällt, dann steht er nicht auf, sondern schaut, wer schadenersatzpflichtig ist". (Kurt Tucholsky (1890-1935), dt. Schriftsteller)
"In Deutschland gilt derjenige, der auf
den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige,
der den Schmutz macht." (Kurt Tucholsky (1890-1935), dt. Schriftsteller)
"Was braucht man, um erfolgreich zu sein? Unwissenheit und Selbstvertrauen." (Mark Twain)
„Die einzige Methode, gesund zu bleiben, besteht darin, zu essen, was
man nicht mag, zu trinken, was man verabscheut, und zu tun, was man
lieber nicht täte.” (Mark Twain (1835-1910))
"Jeder schimpft auf das schlechte Wetter, aber keiner tut etwas dagegen." (Mark Twain)
"Alle sagten, das ist unmöglich. Einer wußte das nicht und hat's gemacht." (unbekannt)
"Computer sind großartig. Mit ihnen macht man die Fehler viel schneller." (unbekannt)
"Laut einer Studie der deutschen Ärztevereinigung sterben immer mehr
Rentner vor dem Computer. Sie drücken versehentlich die
Tastenkombination Alt+Entfernen." (unbekannt)
Die sechs Phasen der Planung: Begeisterung, Ernüchterung, Panik,
Suche nach dem Schuldigen, Bestrafung der Unschuldigen, Auszeichnung
der Nichtbeteiligten. (Unbekannt)
„In der einen Hälfte des Lebens opfern wir unsere Gesundheit, um Geld
zu erwerben. In der anderen Hälfte opfern wir Geld, um die Gesundheit
wiederzuerlangen.” Voltaire (1694-1778), eigtl. François-Marie Arouet, frz. Philosoph u. Schriftsteller
"Die meisten Menschen sind, um glücklich zu sein, entweder nicht gescheit
oder nicht dumm genug." (Voltaire)
„Rede einfach, rede
langsam und sag nicht zu viel. (Talk low, talk slow and don't say too
much)” John Wayne (1907-1979)
"Viele Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollem Mund zu sprechen, aber
sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun." (Orson
Welles)
"Wer sein Leben so einrichtet, dass er niemals auf die Schnauze fallen kann, der kann nur auf dem Bauch kriechen." (Klaus Zwickel)
Quelle: vorwiegend aus dem Internet gesammelt;
Sokrates antwortet, Antike Lebensweisheiten aus dem "Gnomologium
Vaticanum", ins Deutsche übertragen von Alexander Demandt,
Zürich 1992
Heinz Wember
Änderungsstand: 13-Jul-2010 18:10